Weihnachten und Silvester in Madagaskar

Nachdem wir einen abenteuerlichen Urlaub im wunderschönen Madagaskar mit Ralph verbracht haben, möchten wir Euch einige unserer Eindrücke nicht vorenthalten.

Mura Mura sagen die Madagasen; das heißt in etwa: langsam, lass dir Zeit. Die Franzosen sagen das nicht, doch stellten sie unsere Geduld intensiv auf die Probe. Nachdem unser Flug von Paris nach Antananarivo abgesagt wurde und wir mit mehr als einen Tag Verspätung in Madagaskar gelandet sind, war unser Anschlussflug zur Insel St.Marie, wo Ralph bereits auf uns gewartet hat, weg.  Glücklicherweise flog der Sohn eines Piloten mit der selben Maschine und wollte genau dort hin wo wir wollten. Eine alte Antonov wurde gechartert, ein Pilot organisiert und die alte Dame auf die Landebahn geschoben.

Abflug Paris

Noch vor Weihnachten haben wir unser österreichisch-madagasisches Kooperationsprojekt umgesetzt und hervorragende Vanillekipferl gebacken, die als Prämie für besonders schlechtes Kartenspiel zu ergattern waren ( man achte auf die Dose am Tisch).

Ralph hat dann ein orginal madagasisches Weihnachtsessen für uns zubereitet: Ente mit Papaya – wobei die Besonderheit darin bestand, dass die Enten lebend am Markt gekauft wurden und dann von Ralph eigenhändig geschlachtet…

Einige Impressionen von der Ile St.Marie, die bekannt dafür ist, dass sie früher beliebter Rückzugsort für Piraten gewesen ist:

Nach sehr entspannenden Tagen in St. Marie mit Motorradausfahrt, Tierparkbesuch und Piroggenfahrt zur Schlangeninsel brachen wir schließlich auf nach Antalaha, jene Stadt, in der sich die Bel Auberge befindet, wo Ralph sich aufhält, wenn er nicht gerade im Busch ist. Bei einem Zwischenaufenthalt in Tamatave erblickten wir Weihnachten aus einer völlig unbekannten Perspektive:

In Antalaha lernten wir schließlich die Familie von Olga kennen, bei der Ralph wohnt.

Besonders kontaktfreudig zeigte sich hierbei Anjun (oder Juni).

In Antalaha jongliert Ralph regelmäßig am Strand, wobei er mittlerweile die 5-Balljonglage und vieeeeele neue Kunststücke beherrscht.

Weihnachten und Silvester scheinen in Madagaskar Feste zu sein, zu denen die Menschen viel Alkohol trinken und sich fein herausputzen. Gerne lassen sich die Menschen, vor allem Kinder, in ihrer Sonntagskleidung fotografieren.

Nach Silvester brachen wir auf ans Cap Est, dem östlichsten Teil Madagaskars, wo sich die Karobo Lodge befindet und wir abseits von Strom und Konsumgesellschaft wunderbare ruhige Tage verbracht haben.  Auf dem Weg dorthin machten wir uns mit dem Buschtaxi, das auf dem Photo gerade einen Fluss überquert.

Doch neben Ruhe und Entspannung durfte auch etwas Arbeit nicht fehlen – so haben Kurt und Ralph gemeinsam mit Mitarbeitern des Projekts eine Solaranlage in der Epi Bar installiert.

Dann erhielten wir von Ralph noch eine Führung durch das Projekt. Wir sahen die Ananasplantage, die gleichzeitig Pfefferpflänzchen und Aloe Platz bietet und die Baumschule, wo Ralph heimische Gehölzer zieht, wie Nelken, Zimt, Kakao… und viele süße Früchte, tw. zum ausprobieren… und einige exotische Tiere…

Doch auch der schönste Urlaub geht zu Ende….. und nach einer Kurzvisite in Tana ging es schließlich noch nach Paris und schließlich nach Hause, wo unglaubliche 15 Zentimeter Schnee uns erwarteten.

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Ende Oktober 2

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Ende Oktober

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Anfang Oktober

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Anfang September

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Ende August

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Mitte August

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Ende Juli

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Fotos bis 16. Juli

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Erste Eindrücke

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